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«Unsere Lehrstellen können leider oft nicht besetzt werden»


Worauf können Sie unmöglich verzichten?
Verzichten kann ich auf vieles. Jedoch kaum auf meinen Kaffee am Morgen. Der würde mir wirklich fehlen.

Sie könnten Ihr Smartphone einen Tag lang mit dem einer anderen Person tauschen. Würden Sie? Und falls ja, mit wem?
Nein. Es interessiert mich nicht, was andere Leute auf ihrem Smartphone haben.

Wären Sie nicht Müller geworden – was dann?
Müller war immer mein Traumberuf. Ich hatte bisher nie das Bedürfnis einen anderen Beruf auszuüben. Täglich Kopf und Hände bei der praktischen Arbeit einsetzen zu können, macht mir grossen Spass. Und zwischendurch auch mal in Ruhe einen Kaffee zu trinken, während die Maschinen weiter produzieren, gibt mir ein gutes Gefühl.

Was ist das Beste an Ihrem Beruf?
Das Beste sind die täglichen, abwechslungsreichen Aufgaben. Wir verarbeiten bei uns nicht einfach nur Weizen zu Mehl, sondern wir produzieren viele massgeschneiderte Produkte des täglichen Bedarfs für unsere Kunden. Zum Beispiel verschiedenste Mehlsorten, Schrote, Backhilfsmittel sowie Müesli und Teigwaren. Es freut mich, wenn die Kunden unsere Produkte schätzen und anerkennen wie viel Arbeit darin steckt.

Was möchten Sie nie über sich hören müssen?
Das ich nicht zum Wohle der Gesellschaft oder unserer Umwelt gehandelt habe.

Können Sie uns ein kleines Geheimnis verraten?
Wenn ich es Ihnen sagen würde, dann wäre es kein Geheimnis mehr.

Was ist Ihr Ausgeh-Tipp in der Stadt oder Region Solothurn?
Für ein gemütliches, feines Essen gehe ich gerne ins Restaurant Chutz in Langendorf. Sobald wir wieder mit Freunden länger in den Ausgang dürfen, steht bei mir die Kulturfabrik Kofmehl ganz oben auf der Liste.

Welches war die beste Entscheidung Ihres Lebens?
Ein ganz wichtiger Entscheid war meine Berufslehre zum Müller. Dank dieser Ausbildung kann ich unseren Familienbetrieb in Deitingen weiterführen. Gerade in der jetzigen Krisenzeit zeigt sich, dass es für viele Leute wichtig ist, dass ihre Grundnahrungsmittel in der Region hergestellt werden. Da sind wir mit unserer Firma am Puls der Zeit und können uns über die steigende Nachfrage freuen.

Welche Wünsche haben Sie noch?
Unsere Lehrstellen können leider oft nicht besetzt werden. Daher wünsche ich mir, dass sich mehr junge Leute für den Müllerberuf begeistern können. Ich gebe sehr gerne mein Fachwissen weiter und es macht mir riesig Spass mit jungen Leuten zusammenzuarbeiten. Also, liebe Lehrstellensuchende, meldet euch bei mir!

Was bedeutet für Sie Glück?
Meistens liegt das Glücklichsein in den kleinen Dingen des Lebens. Glücksgefühle sind nicht immer abhängig von materiellen Dingen, denn viele Dinge, die glücklich machen, kann man nicht kaufen. Ich schätze meinen Alltag und mir ist bewusst, dass es mir sehr gut geht.

Wer war für Sie die einflussreichste Person in Ihrem Leben?
Meine Eltern haben mich wohl am meisten geprägt. Sie hatten in vielen Bereichen einen positiven Einfluss auf mich und ich konnte viel von ihnen lernen. Sie haben mir gezeigt, was im Leben wichtig ist. Dafür bin ich den beiden dankbar.


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