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«Mein Beruf wurde für mich zur Berufung»


Worauf können Sie unmöglich verzichten?
Ich könnte auf fast alles verzichten! Meine liebe Frau Ayfer möchte ich jedoch nicht missen und auch nicht meine Kinder oder mein Zuhause. Und natürlich auch nicht meine Arbeit mit meinem Team sowie einmal im Jahr Skiferien. Und da sind noch die feinen Spaghetti Aglio-Olio und vielleicht ab und zu eine grosse Cremeschnitte! Verzicht ist eben doch nicht so einfach!

Sie könnten Ihr Smartphone einen Tag lang mit dem einer anderen Person tauschen. Würden Sie? Und falls ja, mit wem?
Einen Smartphone-Tausch mit mir möchte ich eigentlich niemandem zumuten! Wenn doch, würde ich gerne mit meinem ältesten Sohn (gerade in der Pubertät) tauschen. Das wäre wohl für beide ein einschneidendes Erlebnis! Mir als Social Media Abstinenzler würde wohl ganz schwindlig werden von den vielen eingehenden Messages über die verschiedensten Plattformen und Apps. Meinem Sohn könnten dafür ein paar Illusionen über seine zukünftige Berufswelt genommen werden. Es ist wohl besser, wenn jeder sein eigenes Telefon behält!

Wären Sie nicht Regionalleiter geworden – was dann?
Ursprünglich lernte ich Koch. Es war eine sehr gute Ausbildung und wichtige Erfahrung für mich. Ich lernte dort hart und diszipliniert zu arbeiten. Ich bezweifle jedoch, je wieder zurück in diesen Beruf zu gehen. Mir genügen meine freiwilligen sonntäglichen Einsätze zuhause am Herd. Jetzt möchte ich meinen Beruf nicht wechseln. Und falls es doch mal soweit ist, sollte es wieder eine Tätigkeit sein, bei der ich viel Kontakt mit Menschen pflegen kann.

Was ist das Beste an Ihrem Beruf?
Die sinnstiftende Arbeit mit vielen verschiedenen Menschen. Es gibt nichts Schöneres, als mit tollen Menschen eine Dienstleistung für andere Menschen zu erbringen. Abwechslungsreicher und individueller geht es kaum. Dass meine Arbeit älteren Menschen zudem noch hilft, in ihrem vertrauten Zuhause alt zu werden, lässt meinen Beruf für mich zur Berufung werden!

Was möchten Sie nie über sich hören müssen?
Dass ich ein überheblicher, arroganter, verbitterter und unzufriedener Mensch sei.

Können Sie uns ein kleines Geheimnis verraten?
Aber nur ein kleines, und auch das nur unter vorgehaltener Hand. Als Junge wollte ich immer Polizist werden. Aber mein Drang nach jugendlichen (kleinen) Eskapaden – stellvertretend denke ich hier ans Töffli frisieren – liess mich zum Schluss kommen, dass dies kaum der richtige Beruf für mich ist.

Was ist Ihr Ausgeh-Tipp in der Stadt oder Region Solothurn?
Ich freue mich, und hoffe darauf, schon bald wieder mit Freunden ein gemeinsames Feierabendbier in der Öufi- Brauerei zu geniessen!

Welches war die beste Entscheidung Ihres Lebens?
Ganz klar an erster Stelle: eine Familie zu gründen! Danach folgt die Entscheidung, mich vor 13 Jahren beruflich neu zu orientieren und an vorderster Front den regionalen Standort von Home Instead Seniorenbetreuung aufzubauen und zu entwickeln. Beide Entscheidungen haben mein Leben massgebend geprägt und tragen zu einer unverzichtbaren gesunden Work-Live-Balance bei!

Welche Wünsche haben Sie noch?
Für mich wünsche ich mir eigentlich «nur» gute Gesundheit. Ich kann mich glücklich schätzen mein Leben so zu leben, wie ich es heute tun kann. Dafür bin ich dankbar. In der späteren Zukunft möchte ich ein «Lebensprojekt» verwirklichen. Konkret weiss ich noch nicht genau, wie es aussehen wird. Es soll nachhaltig wirken und ärmeren Menschen in verschiedenen Ländern helfen. Am besten mit Hilfe zur Selbsthilfe. Ich wünsche mir, dass mich dieses «Lebensprojekt» bis ins hohe Alter begleiten wird und über meinen Tod hinaus bestehen bleibt.

Was bedeutet für Sie Glück?
Glück bedeutet für mich Gesundheit und Zufriedenheit! Genügend Zeit für meine Familie zu haben, die Kinder aufwachsen zu sehen und tagsüber (manchmal auch nachts!) einer erfüllenden Arbeit nachgehen zu dürfen. Welch ein Privileg!

Wer war für Sie die einflussreichste Person in Ihrem Leben?
Ich wurde von einigen starken Persönlichkeiten geprägt. Für den gelungenen Start ins Leben waren es meine Mutter, mein Vater und natürlich mein Zwillingsbruder. Danach meine Ehefrau.

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