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Eltern werden mit Betreuen gefordert

Wenn Kindergärten und Schulen den Betrieb einstellen, obliegt es den Eltern, die Kinder zu beschäftigen und betreuen.

Schulen und Kindergärten sind geschlossen, auch Kitas und Horte im Kanton Solothurn

Als verschärfte Massnahme im Kampf gegen das Coronavirus sind Schulen und Kindergärten geschlossen, werden es vorerst bis und mit 19. April bleiben. Im Kanton Solothurn halten Kitas und Horte nur noch ein Notangebot aufrecht. Die Obhut der Kinder liegt bei den Eltern.

Berufstätige Eltern müssen im Moment ihr Improvisationstalent beweisen, Beruf und sich um die Kinder kümmern unter einen Hut bringen oder eine Kinderbetreuung organisieren. Zumal die zur Risikogruppe gehörenden Grosseltern nicht einspringen sollten. Kindern wird schnell langweilig, sie wollen beachtet und beschäftigt werden. «Spielst Du mit mir?», diese Frage kennen Eltern und Tagesmütter. Verständlich, wenn irgendwann die Ideen ausgehen. Ein paar Tipps, wie die Herausforderung «schulfreie Zeit» zu unterhaltsamen Erlebnissen führt. Wie gemeinsam Kuchen oder «Guetzli» backen. Fingerfertigkeit üben lässt sich beim Papierflieger falten. Beim Flug durch das Haus wird geprüft, welches Modell sich am längsten in der Luft hält und welches Flugzeug auf spektakulärste Weise abstürzt. Bastelanleitungen findet man im Netz. Auch ein Filmabend findet bestimmt Anklang und das Auswählen kann zur Familiensache erklärt werden. Falls man den Film mittels Beamer auf «Grossleinwand» projizieren und Popcorn dazu knabbert, wird die Kinoatmosphäre real. Mädchen und Buben lieben Gemeinschaftsspiele, bauen gerne Burgen oder Höhlen. Auch Verkleiden bringt Lachen und Freude in den Tag. Oder, sich eine Zirkus- und Theateraufführung ausdenken und spielen. Ein Puzzlemarathon oder Lego- Projekt verkürzen Regentage.